Freitag, Oktober 08, 2004

Brainstorming

Eine Diskussion zum Wochenende:
Wozu braucht man eigentlich wissenschaftliche Zeitschriftenverlage?
Die Autoren müssen bereits jetzt in aller Regel druckfertige, zumindest aber genau vorformatierte Dateien abliefern. Die Erstellung der "Druckfahnen" ist ein kleiner Schritt, der bei Online-Veröffentlichungen noch kleiner wird.

Das Peer-Reviewing bei den Naturwissenschaftlern wird von den jeweiligen Fachkollegen nicht nur ohne zusätzliche Kosten (für die Verlage), sondern auch in eigener Regie und Verantwortung durchgeführt.

Die Autoren liefern den hochwertigen Content, werden dafür von den Anstellungskörperschaften, in aller Regel also der öffentlichen Hand, bezahlt. Dieser Content muss dann von der Wissenschaftsgemeinde (immer teurer) zurückgekauft werden.

Wieso sollte es keine Open-Access-Modelle mit redaktioneller Gestaltung geben?

JurPC sollte ein Anfang sein, nicht die Speerspitze! Was bräuchte man, um eine "Freie Juristische Wochenschrift" ins Leben zu rufen?

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